Mit dem Programm „Hochschulexzellenz in der Entwicklungszusammenarbeit (exceed)“ unterstützt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) den Aufbau von internationalen Hochschulnetzwerken auf drei Kontinenten. Sieben deutsche Hochschulen erhalten nun bis 2024 insgesamt 30,8 Millionen Euro.

Mit dem Ende der Teilung Europas begann 1989/90 ein neues Kapitel für die akademische Zusammenarbeit zwischen Ost und West. Zudem wuchs nach der Wiedervereinigung Deutschlands auch das Interesse an Deutsch als Studiensprache weiter an. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) startete daher 1993/94 mit Mitteln des Auswärtigen Amts das Förderprogramm „Deutschsprachiger Studiengänge“ (DSG) in den Ländern Mittel- und Osteuropas. 25 Jahre später hat das Programm eine Erfolgsgeschichte vorzuweisen.

Eine aktuelle Studie des British Council vergleicht Rahmenbedingungen und Ergebnisse der Hochschul-Internationalisierung in 20 Ländern. Die Bundesrepublik erzielt in allen analysierten Punkten sehr gute Bewertungen und landet hinter den Niederlanden auf Platz 2 des Rankings. Untersucht wurden nationale Bildungssysteme in Europa, Amerika sowie Australien, China und Indien.

Grenzüberschreitende Wissenschaft steht in einer sich ändernden Weltordnung derzeit vor großen Herausforderungen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) baut daher seine Beratung für Hochschulen beim erfolgreichen Auf- und Ausbau von Wissenschaftskooperationen weltweit aus: Das neue „DAAD-Kompetenzzentrum Internationale Wissenschaftskooperationen“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Auswärtigen Amt (AA) gefördert.